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  • WEIHNACHTGESCHICHTCHEN

    Allen Rügenfans einen geruhsamen 4. Advent und eine fröhliche Weihnachtszeit
    wünschen die Moderatoren der Rügenfans und
    Eure Lisa

    Worüber das Christkind lächeln musste
    Joseph Waggerl

    Als Josef mit Maria von Nazareth her unterwegs war, um in Bethlehem anzugeben, daß er von David abstamme - was die Obrigkeit so gut wie unsereins hätte wissen können, weil es ja längst geschrieben stand -, um jene Zeit also kam der Engel Gabriel heimlich noch einmal vom Himmel herab, um im Stalle nach dem Rechten zu sehen.
    Es war ja sogar für einen Erzengel in seiner Erleuchtung schwer zu begreifen, warum es nun der allererbärmlichste Stall sein mußte, in dem der Herr zur Welt kommen sollte, und seine Wiege nichts weiter als eine Futterkrippe.
    Aber Gabriel wollte wenigstens noch den Winden gebieten, daß sie nicht gar so grob durch die Ritzen pfiffen, und die Wolken am Himmel sollten nicht gleich wieder in Rührung zerfließen und das Kind mit ihren Tränen überschütten, und was das Licht in der Laterne betraf, so mußte man ihm noch einmal einschärfen, nur bescheiden zu leuchten und nicht etwa zu blenden und zu glänzen wie der Weihnachtsstern.
    Der Erzengel stöberte auch alles kleine Getier aus dem Stall, die Ameisen und Spinnen und die Mäuse, es war nicht auszudenken, was geschehen konnte, wenn sich die Mutter Maria vielleicht vorzeitig über eine Maus entsetzte!
    Nur Esel und Ochs durften bleiben, der Esel, weil man ihn später ohnehin für die Flucht nach Ägypten zur Hand haben mußte, und der Ochs, weil er so riesengroß und so faul war, daß ihn alle Heerscharen des Himmels nicht hätten von der Stelle bringen können.
    Zuletzt verteilte Gabriel noch eine Schar Engelchen im Stall herum auf den Dachsparren, es waren solche von der kleinen Art, die fast nur aus Kopf und Flügeln bestehen.
    Sie sollten ja auch bloß still sitzen und achthaben und sogleich Bescheid geben, wenn dem Kinde in seiner nackten Armut etwas Böses drohte.
    Noch ein Blick in die Runde, dann hob der Mächtige seine Schwingen und rauschte davon.

    Gut so. Aber nicht ganz gut, denn es saß noch ein Floh auf dem Boden der Krippe in der Streu und schlief.
    Dieses winzige Scheusal war dem Engel Gabriel entgangen, versteht sich, wann hatte auch ein Erzengel je mit Flöhen zu tun!
    Als nun das Wunder geschehen war, und das Kind lag leibhaftig auf dem Stroh, so voller Liebreiz und so rührend arm, da hielten es die Engel unterm Dach nicht mehr aus vor Entzücken, sie umschwirrten die Krippe wie ein Flug Tauben. Etliche fächelten dem Knaben balsamische Düfte zu, und die anderen zupften und zogen das Stroh zurecht, damit ihn ja kein Hälmchen drücken oder zwicken möchte.
    Bei diesem Geraschel erwachte aber der Floh in der Streu. Es wurde ihm gleich himmelangst, weil er dachte, es sei jemand hinter ihm her, wie gewöhnlich.
    Er fuhr in der Krippe herum und versuchte alle seine Künste, und schließlich, in der äußersten Not, schlüpfte er dem göttlichen Kinde ins Ohr.
    "Vergib mir!" flüsterte der atemlose Floh, "aber ich kann nicht anders, sie bringen mich um, wenn sie mich erwischen. Ich verschwinde gleich wieder, göttliche Gnaden, laß mich nur sehen, wie!"
    Er äugte also umher und hatte auch gleich seinen Plan.
    "Höre zu", sagte er, "wenn ich alle Kraft zusammennehme und wenn du stillhältst, dann könnte ich vielleicht die Glatze des heiligen Josef er-reichen, und von dort weg kriege ich Fensterkreuz und die Tür..."
    "Spring nur!" sagte das Jesuskind unhörbar, "ich halte still!"
    Und da sprang der Floh. Aber es ließ sich nicht vermeiden, daß er das Kind ein wenig kitzelte, als er sich zurechtrückte und die Beine unter den Bauch zog.
    In diesem Augenblick rüttelte die Mutter Gottes ihren Gemahl aus dem Schlaf.
    "Ach, sieh doch!" sagte Maria selig, "es lächelt schon!“

  • Frohe Weihnachten - oder doch merry Xmas ? :-)

    Das moderne Weihnachten
    In Zeiten in denen wir chillen statt uns auszuruhen und die Englische Sprache immer mehr Einzug in unseren Alltag erhält, wird es Zeit, das auch Weihnachten revolutioniert wird. Und so ist Weihnachten nicht mehr Weihnachten, sondern X-Mas und der Weihnachtsmann der X-Man. Einige Wochen vor Weihnachten beginnt man mit der ersten Christmax-Mailing-Aktion just in Time, in der man auf die Kick-off-Veranstaltung, also den ersten Advent hinweist.

    Bei einem offiziellen Come-Together des Organizing Teams wird zum gemeinsamen chillen bei Kaffee und Kuchen eingeladen. Hierzu hat ein vorher ein Projekt-Meeting statt gefunden, in dem man eine offizielle to-do-Liste erstellt hat, die es gilt mit Power abzuarbeiten, damit das Event reibungslos vonstatten geht. Nachdem man die richtige Lokation gefunden hatte, ging es um die richtige performance, damit es den Gästen auch an nichts fehlt und sie richtig verwöhnt werden.
    Für die Präsente ist das Private-Präsent-Team zuständig, das für die jeweilige Zielgruppe die perfekten Präsente über das Internet bestellt hat. Die Service-Provider wie Engel, Elfen und Rentiere wurden per Conference Call über ihre Mission informiert und  alles ist absolut top. Des Weiteren wurde auch eine Hotline eingerichtet, um kurzfristige Weihnachtswünsche entgegen nehmen zu können.

    Durch ein beeindruckendes Management Informationen System ist es möglich, X-Mas in einem ganz neuen Layout zu begehen. Damit im nächsten Jahr die Challange ebenso gut gelingen kann, wurde ein E-Book erstellt, das X-Mas Happy Party E-book, das Online erhältlich ist. Zudem wurden Flyer erstellt und durch einen Newsletter ist jeder Visitor immer up to date.

    In diesem Sinne „Frohe Weihnachten“.

    (Autor unbekannt)

  • Rügengruß

    Allen Rügenfans eine besinnliche, schöne Vorweihnachtszeit.

  • Geschichte und Geschichten


    Auf der Insel Rügen findet man viele Hühnengräber, teilweise aus riesigen Steinen aufgebaut, andere aus Erde, so dass sie wie kleine Berge aussehen. Aufgrund ihrer Größe und ihres Umfangs glaubte man früher, dass Riesenweiber in der Heidenzeit sie aufgebaut haben.  Um einige dieser Gräber ranken sich Sagen und Legenden, so zum Beispiel... 

    Der Pfenningkasten in der Stubnitz. Er liegt im Wald, eine gute Viertelstunde vom schwarzen See. Er besteht aus mehreren großen, im Viereck zusammengefügten Steinen, um welche herum einige kleinere Steine aufgerichtet sind. Die Priester der Göttin Hertha haben hierher das Opfergeld gebracht, welches für die Göttin eingekommen war. Daher auch der Name Pfennigkasten.

    Oder der Opferstein bei Quoltitz auf Jasmund. Jenseits des Krattbuschberges auf Jasmund, am Fuße der gegenüber liegenden Quoltitzer Berge, breitet sich ein Tal aus; in dessen Mitte liegt ein einzelner grauer Stein, länglich rund, am Nordende zugespitzt, und oben glatt abgeplattet. Derselbe ist vier Ellen lang und beinahe zwei Ellen hoch. Er soll in alten Zeiten als Opferstein gedient haben. Man findet noch oben auf der Platte eine querlaufende Rinne, und darunter zwei Vertiefungen in dem Stein, von denen die Leute sagen, dass der Opferpriester in diese das Blut der Opfer fließen ließ.

    Auch die Siegsteine bei Klein-Stresow. Dies sind mehrere Steinkegel, die gruppenweise in einer Ebene, am Fuße der Stresower Tannenhügel, nach der Seite von Dummertewitz hin stehen. Hier haben in uralten Zeiten die Mönchguter und Putbusser einen blutigen Kampf gehabt. Die Riesenweiber, welche den Siegern beistanden, sollen zum Andenken diese Steine aufgerichtet haben. Auf welcher Seite der Sieg gewesen, weiß man aber nicht mehr.
    [Quelle: Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840]


  • HERBSTgedanken

    HERBST

    Das Grün der Blätter weicht dem Braun,
    das lässt sich nicht verhehlen.
    Der Abend bricht so schnell herein,
    als würd er Stunden stehlen.

    Der Wind treibt Blätter vor sich her,
    wird Sturm und braust und tost.
    Oh bitte, lass die Vögel im Süden sein,
    das wäre mir ein Trost.

    Die Wolken fliehen wie das Meer,
    ich muss im Herbst hier bleiben.
    Und bitte lass ihn einmal noch
    ganz kurz von mir vertreiben.

    Allen ein schönes (fast) Wochenende,
    Eure Lisa

    PS: Alles wie immer, Bild und Text gehören mir und dürfen nicht weiter verwendet werden,

  • Rügenurlaub

    Ich liebe diese Insel immer Sonne Wasser viel wärmer als in der Nordsee ...
    Ich war schon als Kind ganz oft da... im Ferienlager...:DD:DD schön endlich mal eine Gruppe über meine lieblings Insel:wave::wave:

  • - Test-

    ..dieses Bild vom "Schloss Streu" konnte ich neulich nicht mehr hochladen. Nun habe ich mir ein neues Programm auf den Rechner gezogen. - Mal sehen, ob es denn nun klappt..
    Das niedliche Schloss hätte ich bei der Suche nach den Kranichen beinahe übersehen !

  • Warum in die Ferne schweifen...

    Da fahre ich in der Gegend herum, um meine heiss geliebten Kraniche zu finden und dann fliegen sie mir quasi direkt vor die Nase ! 
    Bei unserem morgentlichen Spaziergang landeten sie auf einem Feld, beinahe um die Ecke... :))
    Ich werde trotzdem heute Abend wieder versuchen, sie an ihrem Schlazplatz zu finden. ;)
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  • 4.10....21°...

    - da muss man 'raus an die Oktober-Frühlingsluft !
     Fototasche gepackt , Baldo an die Leine und los ging es. Ich hatte von einer weiteren Kranichbeobachtungsstation gehört ; die wollte ich jetzt unbedingt finden ! Im Netz(google-earth) hatte ich den ungefähren Standpunkt gesehen . Mit dem "Auto" ging es Richtung Schaprode , um die Ecke nach Streu und dann wurde am Waldesrand geparkt. Nur ein paar hundert Meter weiter wollte ein Rüganer wissen, wen ich denn suche . Ich antwortete lakonisch : " Niemanden.." " Na, wegen der Kamera !"  Ich sah ihn brummig an und meinte: "Sehe ich aus wie ein Paparazzo !? " Er überlegt wahrscheinlich immer noch...
    Ich hatte ordentlich zu laufen... immer  zwischen Wald und Reet, auf einem Deich entlang . Wunderschön, was mir der Herbst hier so bot :
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    Nach einer halben Stunde wollte ich schon umdrehen, weil ich dachte, ich wäre hier falsch, aber eine Kurve wollte ich noch abwarten und da stand sie- die Hütte auf Stelzen :
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    Viel Wasser und einige Wasservögel waren zu sehen.
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    Die Kraniche waren (natürlich) lange weg, würden erst abends wieder zurück kommen. Wenigstens wusste ich jetzt  wo ich sie finden könnte. Bisher hatte ich sie ja nur in der Luft gesehen oder ihr Geschrei von weitem gehört .
    Ich machte mich auf den Rückweg und "schoss"noch ein paar Fotos  :
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    -Nur noch 20 Minuten bis zum "Auto"... immer schön am Waldrand entlang, um das Feld herum...

  • ..nächster Ausflug..

    Nach dem Ausflug auf den grünen Markt und an den Strand ( s. mein blog) war ich heute kurz mit Baldo auf Ummanz. Ich konnte die Kraniche bis nach Zubzow hören, also wollte ich sie auch sehen ! Als nachmittags die Sonne 'raus kam , sind wir losgedüst. Zu sehen gibt es dort immer einiges..
     Ortseingang  von Murwiek , meine Lieblingssiedlung .. lauter nette Reetdachhäuser in den unterschiedlichsten Ausführungen und Farben
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    Wo die Beobachtungsstation ist , wusste ich ja noch vom letzten Mal . Leider waren aber keine Kraniche zu sehen.. bei dem schönen Wetter waren sie doch noch abgeflogen :(
    So liefen wir ein Stückchen in der Gegnd herum...
     Baldo meinte auch :"Mama, hier sind keine Kraniche !"
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    ..nur Kühe und Schwäne ,
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    Stare , die sich auch zum Abflug sammeln...
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    ..und Gänse.  
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    Dazu fiel mir ein  - es gab da früher mal eine Fernsehsendung : Wir warten auf's Christkind :)) :))
    Also keine Kraniche heute , aber ich versuche es weiter !

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